Wo Sie in Deutschland legal auf die Tour de France wetten können

Updated Oktober 2026
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Stand: 19. Oktober 2026 | Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Eine Landstraße schlängelt sich durch Hügel im Morgennebel, am Straßenrand liegen Heuballen auf einem abgemähten Feld.
Die Tour de France 2026 fand vom 4. bis 26. Juli 2026 mit Start in Barcelona und Ziel in Paris statt und umfasste 21 Etappen über insgesamt 3.245 km.

Die Tour de France 2026 ist gefahren, Pogačar hat zum fünften Mal gewonnen, und die nächste Austragung folgt im Juli 2027. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, auf eine kommende Frankreich-Rundfahrt zu wetten, landet in Deutschland bei einer kurzen, aber wichtigen Frage: Welche Anbieter dürfen das überhaupt, und was nimmt die Wettsteuer vom Gewinn? Die kurze Antwort steht oben: Nur Wettanbieter mit einer Erlaubnis der GGL sind in Deutschland erlaubt, und hinter jeder Quote steckt ein Buchmachermarge, die niemand offen ausspricht. Der Rest dieses Textes ordnet beides ein: was die Rechtslage erlaubt, wie die Quoten rechnen, welche Märkte die Rundfahrt hergibt, und welche zehn Anbieter auf der Whitelist stehen.

Rechtslage: Welche Anbieter in Deutschland Tour-de-France-Wetten annehmen dürfen

Der Glücksspielstaatsvertrag 2021 ist seit dem 1. Juli 2021 in Kraft, und er definiert die Sportwetten-Erlaubnis (§ 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV) als zwingende Voraussetzung. Wer in Deutschland Sportwetten organisiert oder vermittelt, braucht eine Genehmigung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale). Ohne diese Erlaubnis ist das Angebot unerlaubt, und es ist keine Frage der Marke oder des Marketingetats: Die Whitelist der GGL (§ 9 Abs. 8) ist die einzige Stelle, an der die Erlaubnis nachprüfbar ist.

Ein Smartphone liegt auf einem Tisch neben einem Notizbuch mit handschriftlichen Notizen und einer Tasse Kaffee.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) warnte am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten.

Die Whitelist ist im Kern eine Webseite der Behörde, die für jeden erlaubten Anbieter die Domain und den dahinterstehenden Inhaber nennt. Der Snapshot vom 2. Oktober 2026 listet 30 Einträge, davon 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten-Erlaubnis) und drei reine Pferdewetten-Veranstalter. Jede gelistete Domain ist eine .de-Domain, aber die Endung allein beweist nichts, denn auch nicht erlaubte Anbieter können deutsche Domains registrieren.

Eine Erlaubnis wird für fünf Jahre erteilt (§ 4c Abs. 1 GlüStV). Die Whitelist zeigt das Datum der erstmaligen Erteilung und das Datum einer etwaigen Folgerlaubnis, aber kein Enddatum. Wer ein Enddatum in den Raum stellt, erfindet es; seriös ist nur die Angabe: erteilt am dem Erteilungsdatum, Whitelist-Snapshot vom 02.10.2026, die Behörde führt kein Enddatum.

Was darf unter der Erlaubnis angenommen werden? Feste Quoten auf den Ausgang eines Sportereignisses oder eines Teils davon, einzeln oder in Kombination (§ 21 Abs. 1 GlüStV), und zwar nur Wettarten, die die GGL im Sportwettprogramm zugelassen hat (§ 21 Abs. 5). Damit ist der Rahmen für eine Tour-de-France-Wette definiert: Siegelsieger, Etappensieger, Trikotwertungen, Etappen-Platzierungen. Nicht erlaubt sind Wetten auf vorwiegend von Minderjährigen oder Amateuren ausgetragene Wettbewerbe (in der GGL-Praxis zählt Herren-Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateur), manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung (§ 21 Abs. 1a). E-Sports-Wetten sind in Deutschland ausdrücklich nicht möglich, die GGL erkennt E-Sports nicht als Sport an.

Livewetten (§ 21 Abs. 4) sind während eines laufenden Events nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt, und zwar nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächstes Tor im Fußball ja, nächster Satz im Tennis ja; nächster Punkt im Tennis, nächster Korb im Basketball nein. Beim Radsport gibt es auf einer Etappe keine „Tore“ und keine „Sätze“; üblich sind Livewetten auf das Etappenergebnis und auf den Ausgang von Bergwertungsankünften während des Rennens. Ausgezahlte Gewinne gibt es erst nach dem offiziellen Ende des jeweiligen Events, das gilt auch für die letzte Etappe am Sonntag.

Spieler­schutz: 1.000-€-Limit, OASIS und LUGAS

Die Anforderungen an lizenzierte Anbieter in Deutschland reichen weit über die Erlaubnis selbst hinaus. Drei Punkte treffen jeden, der bei einem Whitelist-Anbieter ein Konto eröffnet.

Ein Rennrad lehnt an einer Steinmauer in einer Bergkurve, im Hintergrund eine weite Hügellandschaft im Gegenlicht.
Die Tour de France wurde von der Sportzeitung „L’Auto“ gegründet; die erste Austragung begann am 1. Juli 1903 mit 60 Fahrern.

Erstens: ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Spieler und Monat, das ist die Obergrenze nach § 6c Abs. 1 GlüStV. Das Limit wird über die LUGAS-Limitdatei behördenübergreifend kontrolliert, der Spieler kann also nicht bei mehreren Anbietern parallel einzahlen und so den Deckel umgehen. Auf Antrag und gegen nachgewiesene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit darf ein Anbieter für einen einzelnen Spieler ein höheres Limit setzen, bis 10.000 Euro oder 10.000–30.000 Euro für maximal ein Prozent seiner aktiven Spieler. Eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung des Limits greift sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen.

Zweitens: die Spielersperre OASIS, §§ 8, 8a GlüStV. OASIS ist das bundesweite Sperrsystem, das bei jeder Registrierung und bei jedem Login abgefragt wird. Eine Selbstaussperrung dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler selbst eine Frist nennt, sonst mindestens ein Jahr. Wer gesperrt ist, wird weder aufgenommen noch darf er spielen. Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus und ist die kürzeste Stufe.

Drittens: das Verbot des Parallel­spielens (§ 6h GlüStV) über die LUGAS-Aktivitätsdatei. Es darf immer nur ein Konto bei einem Anbieter aktiv geführt werden, und die Aktivitätsdatei zeigt jedem Anbieter, ob und woanders gespielt wird. Das klingt bürokratisch, ist aber die Antwort auf den Versuch, mehrere Anbieter parallel zu nutzen, um etwa Bonus­bedingungen doppelt abzuschöpfen.

Diese drei Regeln greifen nur, solange der Anbieter auf der Whitelist steht. Offshore-Plattformen sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen, sie kennen weder das Einzahlungslimit noch den Panikbutton. Die GGL hat am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt, und in dieser Warnung werden konkrete Marken namentlich genannt. Die Liste verändert sich, der Mechanismus bleibt: Wer dort einzahlt, ist nicht durch deutsches Aufsichts­recht geschützt.

Geld, Zahlung und Wettsteuer: Was von jeder Wette abgeht

Die Sportwettensteuer, §§ 16–25 RennwLottG, beträgt 5,3 Prozent des Bemessungs­grundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“, das sind 5,3 / 105,3 ≈ 5,03 Prozent des eingezahlten Betrags. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht vom Spieler (§ 19). Die Frage ist also nicht, ob der Spieler die Steuer zahlt, sondern ob und wie der Anbieter sie an den Kunden weitergibt. Genau das ist eine unternehmerische Entscheidung des Anbieters. Manche Anbieter ziehen die Steuer vom Einsatz ab, manche reduzieren die Quote, manche tragen sie selbst. Welche Form ein Anbieter wählt, steht in dessen eigenen Geschäfts­bedingungen. Die Auszahlung an den Kunden ist der Nettogewinn, das ist Einsatz mal Quote minus Steuer, je nach Geschäftsmodell. Ohne den Blick in die AGB bleibt die Auszahlung eine Annahme.

Zahlungen unterliegen einer eigenen Regel: Erlaubt ist nur ein Zahlungskonto auf den Namen des Spielers bei einem Institut, das dem Geldwäschegesetz unterliegt (§ 6b Abs. 4). Anonyme Zahlungsmittel sind tabu, Kryptowährungen und anonyme Prepaid-Produkte fallen damit aus. Welche konkreten Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist dessen eigene Entscheidung und steht in seinen AGB.

Gewinne werden nach dem offiziellen Ende des Events ausgezahlt. Spielerguthaben liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto. Bei Kontoschließung wird das Guthaben nach § 6b Abs. 6–7 GlüStV innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt.

Was der Kunde wissen muss: Bonus, Bonusum­satz und Mindest­quote

Der GlüStV selbst schreibt weder eine Mindestquote noch einen Umsatzfaktor für Sportwetten-Boni vor. Diese Werte kommen aus den Geschäfts­bedingungen des jeweiligen Anbieters, und sie variieren deutlich. Drei Größen entscheiden, was ein Bonus den Kunden tatsächlich kostet: der Umsatz­faktor (wie oft der Bonus oder Bonus plus Einzahlung umgesetzt werden muss), die Mindestquote (ab der eine Wette zur Umsetzung zählt), und die Frist (innerhalb derer der Umsatz zu erledigen ist).

Die Rechnung geht so: erforderlicher Umsatz gleich Bonusbasis mal Umsatz­faktor, Einsätze gleich Umsatz geteilt durch Einsatz pro Wette, und nur Wetten zur oder über der Mindestquote zählen. Im Klartext: Ein 100-€-Bonus mit 5x Umsatz und 1,80 Mindestquote erfordert 500 € Umsatz; bei 10 € Einsatz sind das 50 Wetten, jede einzelne mit Quote 1,80 oder höher. Was das statistisch kostet, hängt von der Marge des Marktes ab, auf dem umgesetzt wird. Im Fußball-1X2-Markt mit einer Marge um die fünf Prozent kostet das rund 25 € an erwartetem Verlust. Das ist die Zahl, die im Kleingedruckten steht, ohne dort zu stehen.

Eines vergessen viele Anbieter zu erwähnen, und es gehört zu den teuersten Bedingungen: Bei Gratiswetten wird der Einsatz in der Regel nicht zurückgezahlt. Was als „100-€-Gratiswette“ beworben wird, zahlt bei Quote 3,00 nicht 300 € aus, sondern 200 €, weil der 100-€-Einsatz bei einer verlorenen Gratiswette nichts zählt und bei einer gewonnenen Wette nicht mit ausgezahlt wird. Der statistische Wert der Gratiswette ist Einsatz mal (Quote minus 1) geteilt durch Quote, mal Auszahlungs­quote des Marktes, eine Größe, die fast immer unter dem Nominalwert liegt.

Quoten lesen: Was die Marge über die Wette verrät

Jede Wettquote enthält eine Marge, das ist der Anteil, den der Buchmacher von jedem eingesetzten Euro einbehält. Die Rechnung dahinter ist einfach: Die Auszahlungs­quote eines Marktes ist 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller angebotenen Quoten; die Marge ist 100 Prozent minus diese Auszahlungs­quote. Bei einem ausgeglichenen Zweier-Markt mit beiden Quoten 1,90 ergibt sich eine Auszahlungs­quote von 1 geteilt durch (1/1,90 + 1/1,90), also rund 95 Prozent, und damit eine Marge von rund fünf Prozent. Bei einem Drei-Weg-Markt wie 1X2 im Fußball liegt die Marge typischerweise zwischen fünf und acht Prozent, je nach Buchmacher und Event.

Was heißt das konkret? Bei einer 1,90/1,90-Wette auf einen Zweier-Markt zahlt der Buchmacher von 100 € Gesamtumsatz nur etwa 95 € an die Kunden aus. Die restlichen fünf Euro sind der Erlös des Anbieters. Bei einer Quote von 1,50/2,50 auf demselben Markt liegt die Marge bei identischer Auszahlungs­quote gleich hoch; das Ungleichgewicht der Quoten zueinander entspricht der impliziten Wahrscheinlichkeit, nicht der Marge. Wer auf vielen kleinen Quoten unterwegs ist, verliert schneller, weil jede Wette einzeln einen Anteil an die Marge abgibt. Die Marge ist der Grund, warum Quotierungen sich von Markt zu Markt unterscheiden: Kombiwetten multiplizieren die Quoten, aber auch die Margen der Teilmärkte, und ein Akkumulator über fünf Begegnungen trägt eine höhere erwartete Marge als jede Einzelwette.

Beispielrechnung: Was eine Quote beim Radsport statistisch bedeutet

Eine 1,90/1,90-Zweier-Wette auf den Etappensieger (zwei Fahrer mit gleicher impliziter Wahrscheinlichkeit) hat eine Marge von rund fünf Prozent. Bei 10 € Einsatz liegt die Auszahlung bei 19 € (10 € × 1,90), der Reingewinn also 9 €. Statistisch gesehen zahlt der Markt auf lange Sicht 95 Cent pro 1 € Einsatz an die Kunden zurück. Wer 100 € auf zehn solcher Wetten verteilt, hat einen erwarteten Verlust von etwa 5 €.

Bei einer Kombiwette über drei Etappensieger mit Einzelquoten 1,90 multipliziert sich die Gesamtquote zu 6,86, und die Auszahlung bei 10 € Einsatz liegt bei 68,60 €. Die Auszahlungs­quote des kombinierten Marktes verschlechtert sich, weil die Margen der Einzelmärkte multipliziert werden. Eine 95-Prozent-Auszahlungs­quote über drei Beine entspricht einer kombinierten Auszahlungs­quote von 1 × 0,95³, also etwa 86 Prozent, und damit einer Marge von etwa 14 Prozent. Die erwarteten 100 € Umsatz verlieren damit statistisch 14 €.

Tour de France 2026: Wie das Rennen die Märkte prägt

Die Tour de France ist nicht Fußball. Es gibt keinen Spielplan mit 34 Spieltagen, sondern einen Etappenplan über drei Wochen, und jede Etappe ist ein eigener Wettmarkt. Die 113. Austragung 2026 begann am 4. Juli 2026 in Barcelona und endete am 26. Juli 2026 in Paris, umfasste 21 Etappen und erstreckte sich über 3.245 km. Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) gewann die Gesamtwertung vor Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Isaac del Toro (UAE Team Emirates XRG). Mads Pedersen (Lidl-Trek) holte das grüne Trikot der Punktewertung, Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) das gepunktete Trikot der Bergwertung.

Die Veranstalterin ist seit 1992 die Amaury Sport Organisation (ASO), die 2026 einen Vertrag bis 2030 abgeschlossen hat. Die Tour gibt es seit 1903, damals von der Sportzeitung L’Auto gegründet, mit 60 Fahrern und einer Gesamtdistanz von 2.428 km. Die kürzeste Tour überhaupt; die längste war 1926 mit 5.745 km. Seit dem Dopingskandal von 1998 liegt die Streckenlänge bei rund 3.500 km. Seit 2018 besteht jedes Team aus acht Fahrern (zuvor neun), und die 18 UCI WorldTeams sind zur Teilnahme verpflichtet.

Was die Wettmärkte angeht, ist die Tour de France ein Klassiker der Radsportwetten, aber kein Fußball. Vier Anmerkungen, die das Sortiment prägen:

Welche Etappen wetten? Sieger, Top 3, Head-to-Head

Drei Wettformate dominieren bei den meisten Anbietern, und sie unterscheiden sich in Risiko und Erwartungswert. Die Siegerwette auf eine Etappe trifft den Ausgang am genauesten und ist die Wette mit der niedrigsten Trefferquote. Die Top-3-Wette (Fahrer in den ersten drei Plätzen der Etappe) trifft häufiger, zahlt aber weniger, und die Marge ist ähnlich. Die Head-to-Head-Wette zwischen zwei Fahrern (etwa zwei Bergspezialisten auf einer Bergetappe) trifft oft, weil das Feld der Kandidaten eng definiert ist, die Quoten liegen meist zwischen 1,60 und 2,40.

Langzeitmärkte vor dem Start, Gesamtsieger, Sieger der Punkte-, Berg- und Nachwuchswertung, werden oft mit erhöhten Margen angeboten, weil die Anbieter das Risiko der Vorhersage kennen. Wer auf Gesamtsieger tippt, sollte die Vorjahresform, die Teamstärke und das Streckenprofil lesen, eine reine Favoritenquote von 2,50 oder weniger hat historisch eine hohe Verlust­erwartung, weil die Marge des Marktes bei dieser Quote kräftig zuschlägt.

Livewetten auf der Etappe: Was das Reglement erlaubt

Livewetten sind nach § 21 Abs. 4 GlüStV während eines laufenden Events nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt, in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Beim Radsport fehlt eine vergleichbare Komponente im engeren Sinne, üblich sind Livewetten auf das Etappenergebnis und auf den Ausgang der Bergwertungsankünfte während des Rennes. Beide sind als „Endergebnis“ interpretierbar und damit zulässig. Livewetten auf die Frage, wer den nächsten Anstieg gewinnt, oder ob ein Fahrer eine bestimmte Zwischenzeit unterbietet, sind bei den meisten Anbietern verfügbar, bewegen sich aber in einer Grauzone der Live-Regel und sollten vor Annahme im Hilfetext des Anbieters geprüft werden.

Ausgezahlte Gewinne gibt es erst nach dem offiziellen Ende des jeweiligen Events, ein Cash-Out vor Ende der Etappe ist unter GGL-Regeln problematisch. Die GGL hat keine statuarische Regel zu Cash-Out gefunden, es ist eine Funktion, die jeder Anbieter in seinen AGB definiert. In der Praxis: Cash-Out gibt es bei einigen Anbietern, bei anderen nicht, und die Preise, die der Anbieter für den vorzeitigen Ausstieg anbietet, enthalten zusätzliche Marge.

Wettanbieter auf der GGL-Whitelist: Wer Tour-de-France-Wetten annehmen darf

Zehn Anbieter stehen für Radsportwetten in Deutschland zur Verfügung. Sie alle führen eine Erlaubnis der GGL und sind auf der Whitelist vom 2. Oktober 2026 verzeichnet. Die Reihenfolge folgt der GGL-Whitelist selbst, nicht einer redaktionellen Bewertung; die redaktionelle Einordnung jedes einzelnen Anbieters steht im jeweiligen Abschnitt.

Anbieter GGL-Whitelist-Status und Erlaubnis­inhaber Sportwetten-Erlaubnis seit
Betway Erlaubt; Inhaber Betway Limited (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 09.03.2021
bwin Erlaubt; Inhaber bwin (Deutschland) Limited (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 09.10.2020
Betano Erlaubt; Inhaber Betkick Sportsbetting Limited (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 19.02.2021
bet365 Erlaubt; Inhaber Hillside (Europe) ENC, Ta’Xbiex, Malta (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 09.10.2020
DAZN Bet Erlaubt; Inhaber DZBT Operations Limited, Zebbug, Malta (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 22.08.2023
Winamax Erlaubt; Inhaber WINAMAX (Société anonyme) (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 29.06.2021
Tiptorro Erlaubt; Inhaber Torro Tec Limited (Malta) (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 30.06.2021
Bet3000 Erlaubt; Inhaber I.B.C. Sportsbetting Limited, Sliema, Malta (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 22.04.2026
Wettarena Erlaubt; Inhaber I.B.C. Sportsbetting Limited, Sliema, Malta (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 09.10.2020
Interwetten Erlaubt; Inhaber Interwetten Gaming Limited, Sliema, Malta (Whitelist-Snapshot 02.10.2026) 02.11.2020

Die Tabelle zeigt drei Dinge, die der Leser für seine Auswahl kennen muss. Erstens: Alle zehn Anbieter sind erlaubt, keiner fällt aus dem Raster. Zweitens: Die Erlaubnis-Daten reichen von 9. Oktober 2020 bis 22. April 2026, vier Anbieter sind also Erstlingsgenehmigungen aus der Anfangsphase des GlüStV 2021, andere sind erst 2023 oder 2026 hinzugekommen. Drittens: Die Whitelist kennt kein Enddatum; eine Aussage wie „läuft bis 2028“ wäre erfunden.

Was die Tabelle nicht zeigt, ist die subjektive Eignung für Radsportwetten. Die hängt an zwei Fragen: Wie breit ist das Wettprogramm Tour de France (Anzahl Etappenmärkte, Anzahl Langzeitmärkte, Live-Angebot), und wie ist die eigene Bequemlichkeit bei Kontoführung, Quotenformat und Auszahlung. Diese Aspekte sind operator­spezifisch und werden im Folgenden einzeln bewertet, ohne Ranking.

Betway

Betway ist seit dem 9. März 2021 auf der GGL-Whitelist. Inhaber ist die Betway Limited, das Unternehmen sitzt in Malta und ist im deutschlandweiten Sportwetten­markt etabliert. Die App bietet im Bereich „Meine Wetten“ ein Cash-Out-Symbol (grün), darunter erscheint der aktuelle Wert der Wette mit Option zur vollständigen oder teilweisen Auszahlung. Einen Wettkonfigurator für Fußballspiele unterstützt die App, der „Konfigurator+“ erlaubt Kombinationen aus mehreren Partien in einem Wettschein.

Für Radsportwetten ist die Frage weniger der Konfigurator als die Breite des Etappenprogramms. Im Sortiment finden sich in der Regel Gesamtsieger, Top-3-Platzierungen, Etappensieger und Head-to-Head-Vergleiche auf ausgewählten Etappen. Was die Quoten angeht, ist Betway im Mittelfeld der etablierten Anbieter, ohne regelmäßig die Bestquote zu stellen, aber auch ohne deutlich erhöhte Margen auf Einzelmärkten. Für Kunden, die ohnehin ein Konto bei Betway führen und einen kombinierten Sportwetten-Schein über mehrere Sportarten bauen, ist der Anbieter bequem. Wer gezielt die beste Tour-de-France-Quote sucht, vergleicht.

bwin

bwin führt die Whitelist seit dem 9. Oktober 2020, Inhaber ist die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta. bwin ist einer der Pioniere der deutschen Online-Sportwetten und gehört zu den wenigen Anbietern, die im Fußball-1X2-Markt traditionell sehr knappe Margen fahren, was sich beim Radsport in der Regel nicht im selben Maß wiederholt, weil das Marktvolumen kleiner ist. Im Radsport ist das Sortiment solide, Etappensieger, Trikotwertungen und Head-to-Head-Märkte sind verfügbar, die Zahl der Etappen­märkte hängt am Saisonfortschritt.

Die Wettsteuer behandelt bwin nach eigenen AGB. Wer sich für bwin entscheidet, sollte die AGB zur Steuer vor der ersten Einzahlung lesen, das ist der einzige Weg, die effektive Auszahlung pro Wette zu kennen. Für Kunden, die einen Anbieter mit langer Whitelist-Historie und großem Wettprogramm suchen, ist bwin eine naheliegende Wahl.

Betano

Betano gehört zur Kaizen Gaming Limited, der Inhaber auf der Whitelist ist die Betkick Sportsbetting Limited, erstmalig erteilt am 19. Februar 2021. Die App bewirbt im App Store einen Bet Builder (Kombination mehrerer Märkte eines Spiels), Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Radsport-Streaming ist nicht in der Liste, was nicht heißt, dass keine Radsportmärkte angeboten werden, sondern nur, dass das Live-Bild fehlt.

Der Vorteil von Betano liegt in der App-Qualität und in der Übersichtlichkeit des Wettscheins. Bei einer Etappenwette mit mehreren Beinen ist der Wettschein klar strukturiert, Cash-Out wird im laufenden Wettschein angezeigt. Wer ohnehin Sportarten-übergreifend wettet und einen Anbieter mit starker App sucht, ist hier richtig. Wer Live-Bilder zur Tour de France möchte, wird sie hier nicht finden.

bet365

bet365 ist über die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta, auf der Whitelist, erstmalig erteilt am 9. Oktober 2020. bet365 ist im deutschen Sportwetten-Markt eine feste Größe und gehört zu den Anbietern mit dem breitesten Wettprogramm pro Sportart. Für Radsport heißt das: Etappensieger für jede der 21 Etappen in der Regel, dazu Head-to-Head, Trikotwertungen, Gesamtsieger und Etappen-Platzierungen. Wo andere Anbieter nur eine Auswahl an Etappen anbieten, ist das Programm bei bet365 in der Regel vollständig.

Die Quote bei bet365 ist im 1X2-Fußball traditionell knapp, im Radsport hängt sie stärker am Marktvolumen. In Livewetten ist bet365 in der Regel früh mit Linien am Markt. Die Wettsteuer trägt bet365 nach eigenen AGB, das Procedere sollte vor der ersten Einzahlung geprüft werden. Für Kunden, die Radsportwetten mit hoher Marktbreite suchen, ist bet365 die naheliegende Wahl.

DAZN Bet

DAZN Bet wird von der DZBT Operations Limited mit Sitz in Zebbug, Malta, veranstaltet und ist seit dem 22. August 2023 auf der Whitelist. Damit ist DAZN Bet der jüngste Anbieter in der oberen Hälfte der Liste und der erste, der explizit aus dem Sport-Streaming-Markt kommt. Der Markenkern ist die Verknüpfung von DAZN-Streaming und Wettangebot, der Sportwetten-Teil ist im Wettprogramm ähnlich aufgestellt wie bei anderen etablierten Anbietern.

Für Radsportwetten ist die Frage, ob das Wettprogramm ähnlich breit ist wie bei den Platzhirschen. In der Regel ist das Sortiment solide, ohne an die Tiefe von bet365 heranzureichen. Wer ohnehin DAZN-Kunde ist, schätzt die Integration von Stream und Wette, der eigentliche Vorteil liegt aber bei Sportarten, in denen DAZN Rechte hält. Für reine Radsportwetten ist DAZN Bet eine bequeme Wahl, wenn der Kunde DAZN ohnehin nutzt.

Winamax

Winamax, Inhaber ist die WINAMAX (Société anonyme), ist seit dem 29. Juni 2021 auf der Whitelist. Winamax bewirbt auf der eigenen Website „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ und verweist dazu auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball im Zeitraum 1. April bis 30. August 2025, nach der Winamax bei 45 Prozent der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Radsport war in der Studie nicht enthalten, die Aussage zur Quote bezieht sich also nicht auf Tour-de-France-Märkte.

Wer „0 % Wettsteuer“ als Marketing-Claim hört, sollte verstehen, was das praktisch heißt: Der Anbieter trägt die Steuer selbst und gibt sie nicht an den Kunden weiter. Was nichts daran ändert, dass die Marge im Markt bleibt. Für Kunden, die ohnehin mehrere Anbieter vergleichen, ist Winamax wegen der fehlenden Steuerweitergabe einen Blick wert, ein Garant für die beste Radsportquote ist die Werbung nicht.

Tiptorro

Tiptorro wird von der Torro Tec Limited (Malta) veranstaltet und ist seit dem 30. Juni 2021 auf der Whitelist. Die Tiptorro-App bewirbt sich als „behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (Whitelist)“. Damit ist die Lizenzposition klar, und die Marke Tiptorro gehört in Deutschland zu den etablierten Wettanbietern.

Für Radsport ist Tiptorro solide aufgestellt, ohne in jedem Markt die Bestquote zu stellen. Die Stärke liegt in der Kundenbindung über das stationäre Geschäft, Tiptorro ist in vielen deutschen Wettbüros präsent. Für Kunden, die online und offline beim selben Anbieter spielen wollen, ist Tiptorro eine bequeme Wahl.

Bet3000

Bet3000 wird von der I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta, veranstaltet. Die Erlaubnis für Bet3000 ist auf der Whitelist mit dem Erstdatum 22. April 2026 verzeichnet, Bet3000 ist damit der jüngste Ersteintrag in dieser Liste. Die I.B.C. Sportsbetting Limited veranstaltet auch Wettarena, beide Marken teilen sich denselben Inhaber.

Für Radsportwetten ist die Frage, wie breit das Wettprogramm in den ersten Monaten nach Erteilung der Erlaubnis ist. In der Regel bauen neue Erlaubnisinhaber das Wettprogramm schrittweise auf, mit Radsport als etablierter Sportart ist eine Grundausstattung an Etappensiegern und Trikotwertungen zu erwarten. Die Quote wird mit der Zeit mit dem Markt wachsen. Wer einen jungen Anbieter mit Whitelist-Erlaubnis sucht, findet hier einen seriösen Einstieg.

Wettarena

Wettarena gehört ebenfalls zur I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta, und ist seit dem 9. Oktober 2020 auf der Whitelist. Damit ist Wettarena deutlich länger am Markt als das Schwesterunternehmen Bet3000, und die Marke hat in der deutschen Wettlandschaft eine eigene Geschichte.

Für Radsportwetten ist Wettarena solide aufgestellt, das Wettprogramm folgt dem Saisonrhythmus. Die Quote ist nicht in jedem Markt spitze, aber die Marge bewegt sich im üblichen Rahmen. Für Kunden, die einen Anbieter mit klassischem Wettbüro-Hintergrund suchen und Wert auf eine breite Vorauswahl legen, ist Wettarena eine Alternative.

Interwetten

Interwetten wird von der Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Sliema, Malta, veranstaltet und ist seit dem 2. November 2020 auf der Whitelist. Interwetten ist einer der ältesten Namen im europäischen Online-Wettgeschäft, und der deutsche Ableger gehört seit Jahren zu den sichtbaren Anbietern. Das Wettprogramm im Radsport ist solide, Etappensieger und Trikotwertungen sind Standard, Head-to-Head-Märkte je nach Etappe verfügbar.

Die Wettsteuer behandelt Interwetten nach eigenen AGB, das Procedere sollte vor der ersten Einzahlung geprüft werden. Für Kunden, die einen Anbieter mit langer Marktpräsenz und solider Whitelist-Historie suchen, ist Interwetten eine ruhige Wahl. Die Quote ist im Mittelfeld, die App ist stabil, der Service hat über die Jahre nicht von sich reden gemacht, was im Wettanbieter­markt fast ein Kompliment ist.

Was der Kunde mitnimmt: Drei Punkte vor der nächsten Tour

Wer auf die nächste Tour de France wetten will, sollte vor der ersten Einzahlung drei Dinge prüfen. Erstens: Ist der Anbieter auf der GGL-Whitelist verzeichnet, und zwar mit der Domain, unter der gespielt wird, nicht nur mit der Inhaber­firma? Die Whitelist führt die Domain, eine .de-Endung reicht nicht. Zweitens: Wie geht der Anbieter mit der Wettsteuer um? Zieht er sie vom Einsatz ab, von der Auszahlung, oder trägt er sie selbst? Drittens: Welche Mindestquote, welcher Umsatzfaktor und welche Frist gelten für den Bonus, falls einer in Anspruch genommen wird? Diese drei Werte entscheiden darüber, was der Bonus netto kostet.

Häufige Fragen zur Tour de France und zu Wetten in Deutschland

Wo kann aus Deutschland auf die Tour de France gewettet werden, und welche Anbieter sind erlaubt?

Wetten auf die Tour de France sind in Deutschland nur bei Buchmachern mit einer GGL-Erlaubnis zulässig. Die Erlaubnis wird auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder geführt, der Snapshot vom 2. Oktober 2026 listet zehn Anbieter für Sportwetten auf .de-Domains. Eine .de-Domain allein beweist die Erlaubnis nicht, einzig die Whitelist ist maßgeblich.

Welche Wettarten gibt es bei der Tour de France, etwa Gesamtsieger, Etappensieger oder Trikotwertungen?

Üblich sind Siegerwetten auf den Gesamtsieger der Rundfahrt, Siegerwetten auf einzelne Etappen, Top-3-Platzierungen, Head-to-Head-Vergleiche zwischen zwei Fahrern und Wetten auf die Inhaber der vier Trikots (gelb, grün, gepunktet, weiß) zu definierten Zeitpunkten. Welche Wetten ein Anbieter tatsächlich anbietet, hängt vom eigenen Wettprogramm ab, die GGL genehmigt im Sportwettprogramm nur die zugelassenen Wettarten.

Wie wird die Auszahlung aus Einsatz und Quote berechnet, etwa bei einer Wette auf den Gesamtsieger?

Die Auszahlung einer Wette ist Einsatz mal Quote, der Reingewinn ist Einsatz mal (Quote minus 1). Bei einer 10-€-Wette auf Quote 4,50 zum Gesamtsieger liegt die Auszahlung also bei 45 €, der Reingewinn bei 35 €. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Einzelquoten zur Gesamtquote. Die Wettsteuer wird je nach Anbieter vom Einsatz, vom Gewinn oder gar nicht abgezogen.

Was ist bei Livewetten während einer Etappe erlaubt, und was nicht?

Livewetten sind während eines laufenden Events nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt, in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Beim Radsport sind Livewetten auf das Etappenergebnis und auf Bergwertungsankünfte üblich. Wetten auf den nächsten Anstieg oder auf Zwischenzeiten bewegen sich in einer Grauzone und sollten vor Annahme im Hilfetext des Anbieters geprüft werden.

Wie wirkt sich die Sportwettensteuer auf Quote und Auszahlung aus?

Die Wettsteuer beträgt 5,3 Prozent auf der Bemessungs­grundlage „Einsatz minus Steuer selbst“ und wird vom Anbieter geschuldet, nicht vom Spieler. Die Frage ist, ob der Anbieter sie weitergibt: Manche ziehen sie vom Einsatz ab, manche reduzieren die Quote, manche tragen sie selbst. Welche Form ein Anbieter wählt, steht in dessen AGB. Eine pauschale Aussage „5,3 Prozent vom Einsatz“ ist sachlich falsch.

Wie gilt das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 € über alle Wettanbieter hinweg?

Das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 GlüStV beträgt 1.000 € pro Spieler und Kalendermonat und gilt anbieterübergreifend, gesteuert über die LUGAS-Limitdatei. Eine Aufstockung auf bis zu 10.000 € oder 10.000–30.000 € (für maximal ein Prozent der aktiven Spieler eines Anbieters) ist nur auf Antrag und gegen nachgewiesene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit möglich, eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen.

Inhalt erstellt vom Team «Wettanbieter mit Klarna»