Wettanbieter mit Skrill 2026: zehn deutsche Anbieter im Vergleich

Updated Oktober 2026
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Skrill zählt seit Jahren zu den wenigen E-Wallets, die im deutschen Wettmarkt überall auftauchen, wo der Kunde eine schnelle Einzahlung ohne Kreditkarte sucht. Wer auf der Suche nach einem neuen Wettanbieter ist, prüft zuerst, ob die Wallet überhaupt akzeptiert wird, und fragt dann nach Mindestbetrag, Gebühr und Auszahlungsdauer. Genau diese drei Fragen – plus die Frage, ob der Anbieter überhaupt eine deutsche Erlaubnis besitzt – entscheiden am Ende darüber, ob die Wallet zur Buchmacherwahl etwas beiträgt oder nur eine weitere Spalte auf der Zahlungsseite bleibt.

Ein Smartphone mit schwarzem Display liegt neben Kopfhörern auf einem Schreibtisch, daneben ein aufgeschlagenes Notizbuch.
Winamax nimmt Skrill mit einer Mindesteinzahlung von 15 € ohne Gebühren an.

Diese Übersicht arbeitet die deutschen Sportwettenanbieter mit Skrill-Anbindung Stück für Stück durch: was Skrill ist und warum es unter den E-Wallets eine eigene Rolle spielt, welche Regeln die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) an die Erlaubnis knüpft, was Skrill und was die Anbieter selbst an Gebühren verlangen, und schließlich zehn lizenzierte Buchmacher nebeneinander – mit Mindesteinzahlung, Auszahlungsweg, Bonusform und Wettsteuerpraxis. Der aktuelle Datenstand bezieht sich auf den 19. Oktober 2026 und wurde gegen die Whitelist der GGL (Stand 2. Oktober 2026) abgeglichen.

Was Skrill als Wallet für Sportwetten ausmacht

Skrill ist ein britisches E-Geld-Institut und wird von der Skrill Limited mit Sitz in London betrieben. Gegründet wurde der Dienst 2001 in London unter dem Namen Moneybookers, der 2010 in Skrill umbenannt wurde. Seit August 2015 gehört die Skrill Group vollständig zur Optimal Payments Group, die im November 2015 den Namen Paysafe Group angenommen hat. Die deutsche Seite nennt die Skrill Limited mit der Firmenreferenznummer FRN 900001 als E-Geld-Institut; bei der britischen Financial Conduct Authority ist sie zugleich als Kryptoanlageunternehmen eingetragen.

Ein Fußball liegt in der Mitte eines leeren Rasenplatzes, am Horizont färbt sich der Himmel orange.
Seit August 2015 gehört die Skrill Group zu 100 % der Optimal Payments Group, die im November 2015 in Paysafe Group umbenannt wurde.

Diese Herkunft erklärt, warum Skrill bei Sportwetten eine Sonderrolle einnimmt. Die Wallet gehört zum Paysafe-Konzern, zu dem auch die Paysafecard gehört, und akzeptiert Ein- und Auszahlungen in Dutzenden Währungen – der Kontoinhaber kann also auch in Euro einzahlen, ohne dass eine deutsche Bankverbindung im Wettanbieter sichtbar wird. Für einen Wettanbieter zählt dabei nur, ob der Kunde ein verifiziertes Skrill-Konto vorweisen kann; für die GGL zählt, dass das Zahlungsmittel auf den Namen des Spielers läuft und nicht anonym ist – Skrill erfüllt diese Voraussetzung, anonyme Prepaid-Lösungen tun es nicht.

Wer Skrill zum Wetten nutzt, geht einen kleinen Umweg: erst Geld vom Bankkonto auf das Skrill-Konto, dann vom Skrill-Konto auf das Wettkonto, und im Gewinnfall zurück. Dieser Umweg ist nur dann sinnvoll, wenn die Wallet einen Vorteil bietet, der die zusätzlichen Schritte aufwiegt. Drei Punkte sind es, die in der Praxis zählen: Tempo bei der Auszahlung, eine konsequente Trennung zwischen Wettbudget und Girokonto und die Akzeptanz als Bonus qualifizierende Einzahlungsmethode. In allen drei Punkten unterscheiden sich die Anbieter deutlich, und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Spalte „Zahlungsmethoden“, bevor man sich auf einen Bonus einlässt.

Die Rechtslage: was die GGL-Whitelist entscheidet

Dass ein Wettanbieter Skrill als Einzahlungsmethode anbietet, sagt für sich genommen nichts über seine Erlaubnis aus. Die Erlaubnis für Sportwetten im Internet vergibt seit dem 1. Juli 2021 die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) auf Grundlage des Glücksspielstaatsvertrags 2021; die Erteilung läuft über § 9a Abs. 1 Nr. 3 und die Aufsicht über § 28a. Wer in Deutschland Sportwetten anbieten will, braucht eine Erlaubnis der GGL und einen Eintrag auf der offiziellen Whitelist nach § 9 Abs. 8. Nur die Domain, die in der Whitelist unter der Sportwetten-Erlaubnis steht, darf Sportwetten annehmen – Slots-, Poker- oder Casinoerlaubnisse derselben Gesellschaft decken den Sportbereich nicht ab.

Ein hell beleuchtetes Stadion aus der Ferne in der Dämmerung, im Vordergrund ein Feld mit hohem Gras.
Als Anbieter von bet365 führt die Whitelist der GGL die Hillside (Europe) ENC mit Sitz in Ta’Xbiex, Malta (Stand der Liste: 2. Oktober 2026).

Die Whitelist der GGL enthielt zum Stand 2. Oktober 2026 insgesamt 30 Einträge, davon 27 mit einer Erlaubnis für Sportwetten (zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten) und drei weitere nur für Pferdewetten. Alle aufgeführten Domains tragen die Endung .de – das ist notwendig, aber nicht hinreichend: Eine .de-Domain allein beweist keine Erlaubnis. Die Erlaubnis wird in der Regel für fünf Jahre erteilt, und die Whitelist weist nur das Datum der erstmaligen Erteilung sowie Folgeanträge aus, kein Enddatum. Heißt: Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft den Eintrag selbst, nicht das Impressum des Anbieters.

Die GGL hat am 17. September 2026 Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt. Wer auf einer nicht in der Whitelist geführten Domain spielt, spielt ohne deutsche Erlaubnis – und ohne den Schutz der Mechanismen, die das Glücksspielrecht vorsieht. Auch eine maltesische oder curaçaoische Lizenz ersetzt die deutsche Erlaubnis nicht; sie kann zusätzlich bestehen, sie entlastet den Anbieter aber nicht von der Pflicht zur deutschen Erlaubnis, sobald er deutsche Kunden wirbt. Die GGL darf gegenüber unerlaubten Anbietern Verbote, Zahlungs- und Netzsperren anordnen; zivilrechtlich haben deutsche Gerichte in mehreren Fällen die Rückzahlung verlorener Einsätze zugesprochen, und der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht. Der Generalanwalt beim EuGH, Nicholas Emiliou, hat in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 (Rechtssache C-530/24, Tipico) eine Rückzahlungspflicht für grundsätzlich möglich gehalten, mit Ausnahme von Fällen, in denen Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Das ist kein Freibrief für den Einzelfall, aber es zeigt, wohin die Waage in der Rechtsprechung kippt.

Was in Deutschland erlaubt ist, regelt § 21 Abs. 1 GlüStV: festquotierte Wetten auf das Ergebnis eines Sportereignisses, eines Abschnitts davon oder auf Vorkommnisse im Spiel, einzeln oder in Kombination. Welche Wetten genau angeboten werden dürfen, bestimmt die GGL im Sportwettprogramm. Livewetten nach § 21 Abs. 4 sind nur während eines laufenden Ereignisses und nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz und ähnliche Komponenten erlaubt – in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Das „nächste Tor“ beim Fußball geht, das „nächste Spiel“ beim Tennis geht, der „nächste Punkt“ beim Tennis und der „nächste Korb“ beim Basketball gehen nicht. Verboten sind Wetten auf Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige oder Amateure beteiligt sind – die GGL ordnet Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateursport ein – sowie manipulationsanfällige Wetten und Wetten auf Regelverstöße und deren Sanktionierung. Auf soziale oder politische Ereignisse darf nicht gewettet werden. Auf esports darf ebenfalls nicht gewettet werden: Die GGL erkennt esports nicht als Sport an, lizenzierte esports-Wetten gibt es in Deutschland nicht. Über virtuelle Sportwetten schweigt sich die Rechtslage aus, sie sind schlicht nicht etabliert.

Spielerschutz: was auch bei Skrill-Einzahlungen gilt

Die Mechanik des Spielerschutzes läuft unabhängig davon, mit welchem Zahlungsmittel eingezahlt wird. Volljährigkeit nach § 4 Abs. 3 ist die Voraussetzung, ein Konto je Anbieter nach § 6a die Regel, und vor der vollständigen Verifizierung darf ein Anbieter das Spiel für höchstens 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlung erlauben. Wer auf der Suche nach „Wetten ohne Verifizierung mit Skrill“ ist, läuft damit zwangsläufig in die 72-Stunden-Frist und in den 100-€-Deckel.

Das Einzahlungslimit nach § 6c Abs. 1 beträgt im Default 1.000 € pro Kalendermonat, summiert über alle Anbieter hinweg und technisch durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei. Ein Anbieter darf für einen Spieler individuell bis zu 10.000 € monatlich freischalten, in Sonderfällen bis 30.000 €, letzteres aber für höchstens ein Prozent seiner aktiven Spieler – und nur gegen nachgewiesene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach sieben Tagen. Die Aktivitätsdatei (LUGAS) verhindert nach § 6h paralleles Spielen, also die gleichzeitige Platzierung von Wetten bei mehreren Anbietern. Die Spielsperrdatei OASIS nach §§ 8, 8a wird bei Registrierung und Login geprüft; eine Selbstaussperrung dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler eine Frist nennt, sonst mindestens ein Jahr. Der Panikbutton nach § 6i Abs. 3 löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus.

Was eine Offshore-Plattform von einer lizenzierten unterscheidet, ist genau das Fehlen dieser Schutzmechanismen. „Sportwetten ohne OASIS“ oder „ohne LUGAS“ bedeutet: keine Sperrdatei, kein zentrales Einzahlungslimit, keine Aufsicht, keine deutsche Beschwerdestelle. Wer dort mit Skrill einzahlt, hat eine Wallet zwischen sich und der Plattform – und sonst nichts. Auf einer lizenzierten Plattform darf nur von einem Zahlungskonto eingezahlt werden, das auf den Namen des Spielers lautet und bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz geführt wird; anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen. Das erklärt, warum Kryptowährungen und anonyme Prepaid-Produkte in der Lizenzwelt keine Rolle spielen.

Bonus und Freiwette: was die Wallet daran ändert

Die Werberegeln des Glücksspielstaatsvertrags kennen keine zahlenmäßige Obergrenze für Sportwetten-Boni. § 5 Abs. 7 erlaubt Werbung nur Erlaubnisinhabern, § 5 Abs. 3 schreibt für Sportwetten vor, dass nicht unmittelbar vor oder während einer Live-Übertragung desselben Ereignisses auf demselben Kanal geworben werden darf, keine Werbung mit aktiven Sportlern oder Funktionären erlaubt ist und keine Affiliate-Vergütung nach Umsatz, Einzahlung oder Einsatz gezahlt werden darf. Der 6:00- bis 21:00-Uhr-Werbeverbotsstreifen gilt für Slots, Online-Poker und Online-Casino – nicht für Sportwetten. Über Höhe, Umsatzfaktor und Mindestquote eines Sportwetten-Bonus schweigt sich das Gesetz aus. Diese Bedingungen stehen allein in den AGB des Anbieters, und dort lohnt sich der Blick.

Was die Wallet daran ändert, ist weniger die Höhe des Bonus als die Frage, ob die Einzahlung über Skrill überhaupt für die Aktion zählt. Viele Aktionen schließen bestimmte Zahlungsmethoden aus der Bonusqualifikation aus, typischerweise Skrill und Neteller, weil die Wallet-Einzahlung in der Vergangenheit für Bonusmissbrauch genutzt wurde. Wer auf der Zahlungsseite eines Anbieters „Skrill“ als qualifizierende Methode sieht, hat damit eine belastbare Zusage; wer es nur in den FAQ findet, sollte in den AGB nachlesen. Die Mindesteinzahlung für die Bonusqualifikation ist fast immer höher als die Mindesteinzahlung für eine „normale“ Einzahlung – die Spanne reicht von 5 € bis 20 €, und 10 € sind am Markt der übliche Wert.

Die Form des Bonus entscheidet, was am Ende übrig bleibt. Ein klassischer Einzahlungsbonus wie der von Sportwetten.de (100 % auf die Ersteinzahlung, maximal 100 €, ab 10 € Mindesteinzahlung, sofort gutgeschrieben) gibt Bonusgeld, das zusammen mit dem Eigengeld umgesetzt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Eine Gratiswette zahlt im Gewinnfall nur den Nettogewinn, nicht den Einsatz zurück. Eine „risikofreie“ Wette, die im Verlustfall als Gratiswette erstattet wird, ist keine Rückerstattung in Euro, sondern ein neuer Bonus mit eigenen Umsatzbedingungen. Eine Quotenboost-Aktion verspricht einen besseren Preis für einzelne Wetten, ist aber keine Mehrwertsteigerung des Budgets. Eine Cashback-Aktion erstattet einen prozentualen Anteil der Nettoverluste, oft tageweise oder wochenweise. Jede dieser Formen rechnet sich anders, und keine ist „gratis“, auch wenn der Marketingname es suggeriert. Genau hier sitzt der Hebel, an dem die Werbung von der Mechanik abweicht: Wer einen Bonus annimmt, ohne die Umsatzbedingungen zu lesen, verschenkt im günstigsten Fall Zeit und im schlechteren Fall die Möglichkeit, sich vor Ablauf der Frist qualifiziert zu haben.

Zahlungsabwicklung: Skrill-Gebühren und Auszahlungsdauer

Skrill selbst verlangt für die Auszahlung vom Skrill-Konto auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens aber 3,50 €. Wer das Geld lieber auf dem Skrill-Konto lässt, vermeidet diese Gebühr; wer es ausgezahlt haben will, muss sie einkalkulieren. Bei Währungsumrechnungen berechnet Skrill 4,49 %; wer ein Euro-Konto führt und in Euro einzahlt, umgeht diesen Posten. Für private Konten entfällt die monatliche Servicegebühr von 5,00 €, sofern mindestens alle sechs Monate ein Login oder eine Transaktion stattfindet – wer das Konto seltener nutzt, zahlt die Gebühr aus dem Guthaben. Diese Posten sind die Kosten der Wallet selbst; sie fallen unabhängig vom Wettanbieter an.

Die Wettanbieter verlangen für Skrill-Einzahlungen in aller Regel keine eigene Gebühr. Winamax nennt eine Mindesteinzahlung von 15 € ohne Gebühren, AdmiralBet und Wettarena nennen jeweils 10 € ohne Gebühren. Bei den übrigen Anbietern bewegt sich die Mindesteinzahlung in derselben Größenordnung, gelegentlich niedriger (5 € bei AdmiralBet je nach Methode), gelegentlich höher. Wer mit kleineren Beträgen testen will, sollte gezielt nach Anbietern mit niedriger Mindesteinzahlung suchen.

Bei den Auszahlungen ist Skrill den klassischen Bankwegen überlegen. Sportingbet etwa nennt für eWallet-Auszahlungen eine Bearbeitungszeit von bis zu 8 Stunden, für Banküberweisung 3 bis 5 Werktage, für Debit- und Kreditkarte 2 bis 4 Werktage. Betway schreibt für die Auszahlung auf das MyPaysafe-Konto in der Regel weniger als 24 Stunden. AdmiralBearbeitet Auszahlungsanträge innerhalb von drei Arbeitstagen, sofern das Konto verifiziert ist und die Identität bestätigt wurde. Diese Werte sind Maximal- oder Erfahrungswerte, keine Garantie; an Wochenenden und Feiertagen verlängert sich die Bearbeitung. Wichtig ist die Bedingung, dass eine Auszahlung in der Regel nur über dieselbe Methode wie die Einzahlung läuft – wer mit Skrill eingezahlt hat, bekommt sein Geld auch über Skrill wieder ausgezahlt, bis auf Ausnahmen, die der Anbieter in den AGB regelt.

Wettsteuer: Bei allen Anbietern mit deutscher Erlaubnis fällt die Sportwettensteuer an. Sie beträgt nach §§ 16 bis 25 RennwLottG 5,3 % auf der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus die Steuer selbst“, was rechnerisch rund 5,03 % des eingezahlten Betrags entspricht. Die Steuer schuldet der Veranstalter, nicht der Spieler – ob und wie der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, steht in den AGB. ODDSET zieht 5 % vom Bruttogewinn ab. Interwetten nennt im Sportsbook-Regelwerk ebenfalls einen 5,3%igen Abschlag auf den Auszahlungsbetrag im Gewinnfall. Andere Anbieter schlagen den Steueranteil auf den Einsatz oder verrechnen ihn intern; hier hilft nur der Blick in die AGB. „Keine Wettsteuer“ wirbt kein lizenzierter deutscher Anbieter – die Steuer fällt für alle an, die Frage ist nur, an welcher Stelle des Scheins sie sichtbar wird.

Zehn deutsche Wettanbieter mit Skrill im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt die zehn Anbieter, die im Stand dieser Übersicht eine Sportwetten-Erlaubnis der GGL besitzen und in ihren Zahlungswegen Skrill führen oder führen können. Die Spalten sind die Mindesteinzahlung über Skrill, soweit vom Anbieter genannt, die Whitelist-Position (Inhaber und Datum der Erlaubnis), die Form des Willkommensangebots und die übliche Auszahlungsdauer über die Wallet. Eine Spalte zu Gebühren des Anbieters ist nicht aufgenommen, weil die Anbieter auf ihren Hilfeseiten für Skrill-Einzahlungen ausnahmslos „keine Gebühr“ nennen.

Anbieter Whitelist-Inhaber Erlaubnis Sportwetten seit Mindesteinzahlung Skrill Willkommensangebot Auszahlung über Skrill
Wettarena I.B.C. Sportsbetting Limited 09.10.2020 10 € ohne Bonus auf Anfrage, übliche eWallet-Bearbeitung
ODDSET Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020 10 € ohne Bonus wenige Stunden bis 1 Werktag
AdmiralBet Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020 10 € (5 € je Methode) ohne Bonus bis 3 Arbeitstage, nur über Einzahlungsmethode
Sportwetten.de NetX Betting Limited 19.11.2020 10 € 100 % bis 100 € Bonusgeld ab 10 € übliche eWallet-Bearbeitung
bwin bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020 10 € ohne Bonus wenige Stunden bis 1 Werktag
Tipico Tipico Co. Limited 09.10.2020 10 € ohne Bonus wenige Stunden bis 1 Werktag
Interwetten Interwetten Gaming Limited 02.11.2020 10 € ohne Bonus wenige Stunden bis 1 Werktag
Sportingbet Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020 10 € ohne Bonus bis 8 Stunden
Betway Betway Limited 09.03.2021 10 € ohne Bonus bis 24 Stunden
LeoVegas LVSports Limited 21.10.2024 10 € ohne Bonus wenige Stunden bis 1 Werktag

Die Anbieter in dieser Tabelle sind nach dem Datum ihrer ersten GGL-Erlaubnis sortiert – die Unternehmen mit den frühesten Einträgen stehen oben. Diese Reihenfolge stellt keine redaktionelle Bewertung der Qualität, der Quoten oder des Wettprogramms dar. Die genannten Mindesteinzahlungen basieren auf den Angaben der jeweiligen Anbieter; bei Bonusaktionen können abweichende Schwellenwerte gelten. Die Auszahlungsdauer gibt die übliche Bearbeitungsfrist für eWallets an, wobei die tatsächliche Dauer von der Kontoverifizierung abhängt.

Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Frage, ob die Anbieter in der Praxis tatsächlich alle Skrill anbieten. Bei einigen ist die Wallet namentlich auf der Zahlungsseite gelistet, bei anderen ist sie Teil einer „weitere Methoden“-Kategorie. Wer vor der Anmeldung prüfen will, ob Skrill verfügbar ist, schaut am besten in den Hilfe-Bereich oder in die AGB des Anbieters – die Information, ob Skrill zur Bonusqualifikation zählt, steht dort. Wer ohnehin plant, mit kleineren Beträgen zu starten, fährt mit den Anbietern am besten, die 5 € als Mindesteinzahlung anbieten – das sind im Stand dieser Übersicht vor allem die Häuser, die zusätzlich zu Skrill auch Paysafecard oder MuchBetter führen.

Wettarena

Wettarena gehört zu den Anbietern, die ihre Zahlungswege besonders breit aufgestellt haben. Skrill, Neteller, PayPal, Klarna Sofort, Paysafecard, Much Better, Cashtocode, Kreditkarte, Onlineüberweisung, paylado und Arenapay stehen in der Hilfe als verfügbare Methoden; die Mindesteinzahlung beträgt einheitlich 10 €. Erlaubnisinhaber ist die I.B.C. Sportsbetting Limited, die Whitelist-Erlaubnis für Sportwetten besteht seit dem 9. Oktober 2020 mit Folgeantrag vom 15. Dezember 2022. Einen klassischen Willkommensbonus bewirbt Wettarena im Stand dieser Übersicht nicht – wer einen Bonus sucht, ist bei einem anderen Anbieter der Tabelle besser aufgehoben. Wettarena ist eine Option für alle, die neben Skrill ein besonders breites Portfolio an weiteren Ein- und Auszahlungswegen suchen.

ODDSET

ODDSET ist die Traditionsmarke unter den deutschen Wettanbietern und wird von der Oddset Sportwetten GmbH betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 18. November 2020. Die Besonderheit von ODDSET liegt nicht in der Zahlungsmethodenliste, sondern in der Quotenstruktur und in der Besteuerung: Auf den Bruttogewinn einer gewonnenen Wette zieht ODDSET eine Gebühr von 5 % ab, die in den AGB als „Quotenabschlag“ bezeichnet wird. Aus Sicht des Spielers heißt das: Wer 100 € zu einer Quote von 2,00 setzt und gewinnt, erhält nicht 200 € zurück, sondern 200 € minus 5 % = 190 €. Diese Quotenstruktur ist für sich genommen kein Nachteil, sie muss nur beim Vergleich der Angebote mit eingerechnet werden. ODDSET führt Skrill als eWallet, die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags; eine Auszahlung setzt voraus, dass das Konto vollständig verifiziert ist und alle eingezahlten Beträge mindestens einmal umgesetzt wurden. Gewinne über 15.000 € werden in der Regel per Banküberweisung ausgezahlt.

AdmiralBet

AdmiralBet wird in Deutschland von der Greentube Betting Malta Limited betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, mit Folgeanträgen vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024. Die Mindesteinzahlung hängt nach den AGB von der Methode ab: 5 € oder 10 €, Skrill liegt mit 10 € am oberen Ende. Der Anbieter verzichtet auf eigene Transaktionsgebühren für Einzahlungen. Bei den Auszahlungen gilt: Auszahlungen laufen ausschließlich über dieselbe Methode wie die Einzahlung, und der Anbieter bearbeitet Auszahlungsanforderungen innerhalb von drei Arbeitstagen, sofern die Identität verifiziert ist. Eingezahlte Beträge können erst ausgezahlt werden, nachdem sie eingesetzt wurden – eine Bedingung, die Geldwäsche verhindert, aber im Auszahlungsprozess einen Zwischenschritt erzwingt. Wer Sportwetten und Slots unter einer gemeinsamen Lizenz nutzen möchte, findet bei AdmiralBet einen passenden Markenverbund.

Sportwetten.de

Sportwetten.de ist der Anbieter in der Tabelle, der das transparenteste Willkommensangebot mitbringt. Die Erlaubnis liegt bei der NetX Betting Limited, Whitelist-Eintrag seit dem 19. November 2020, Folgeantrag vom 16. Dezember 2022. Das Willkommensangebot ist ein Einzahlungsbonus: 100 % auf die erste Einzahlung, maximal 100 €, ab einer Ersteinzahlung von mindestens 10 € sofort gutgeschrieben, maßgeblich ist die erste online getätigte Einzahlung. Das ist Bonusgeld, kein Echtgeld – wer das Bonusgeld auszahlen will, muss zuerst die Umsatzbedingungen erfüllen. Die Form des Bonus ist sauber beschrieben, die Höhe überschaubar, die Mindestqualifikation mit 10 € auch für kleine Budgets erreichbar. Die klaren Bonusbedingungen machen Sportwetten.de zu einem Anbieter für Nutzer, die sich gerne vorab über die Anforderungen informieren.

bwin

bwin gehört zu den international bekanntesten Marken und wird in Deutschland von der bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgeantrag vom 23. Dezember 2022. Skrill ist als eWallet etabliert, die Bearbeitung von Auszahlungen erfolgt üblicherweise innerhalb eines Werktags. Einen klassischen Einzahlungsbonus bewirbt bwin im Stand dieser Übersicht nicht. Für Nutzer, die ein sehr umfangreiches Wettangebot bevorzugen und auf einen klassischen Neukundenbonus verzichten können, ist bwin eine etablierte Anlaufstelle.

Tipico

Tipico ist der Anbieter mit der längsten Historie in der Tabelle, gegründet 2004 in San Ġiljan auf Malta von Oliver Voigt, Dieter Pawlik, Mladen Pavlovic und dem Rechtsanwalt Wolfgang Kuentzle. Die Whitelist-Erlaubnis für Tipico.de besteht seit dem 9. Oktober 2020, Folgeantrag vom 9. Dezember 2022. Tipico ist im deutschen Markt über die stationären Wettshops sichtbar präsent, was den Markenwert unterstreicht. Skrill ist als eWallet verfügbar, die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags. Der Anbieter wirbt im Stand dieser Übersicht nicht mit einem Willkommensbonus. Mit seiner Präsenz sowohl im Internet als auch in stationären Wettshops richtet sich Tipico vor allem an Nutzer, die den Markenauftritt vor Ort schätzen.

Interwetten

Interwetten wird von der Interwetten Gaming Limited betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 2. November 2020, Folgeantrag vom 27. Dezember 2022. Die Besonderheit von Interwetten liegt in der Wettsteuerpraxis: Nach Nr. 4.2 der Sportsbook-Regeln (Version 1.1, Stand 29.05.2024) wird im Gewinnfall der Auszahlungsbetrag durch einen 5,3%igen Quotenabschlag reduziert – also eine ähnliche Logik wie bei ODDSET, nur mit dem gesetzlichen Steuersatz. Das bedeutet: Ein Gewinn von 100 € bei einer Quote von 2,00 ergibt rechnerisch 200 € Bruttogewinn, abzüglich 5,3 % = 189,40 € Auszahlung. Wer mit Interwetten plant, sollte diesen Abschlag in jede Kalkulation einbeziehen. Skrill ist als eWallet verfügbar, die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktags. Nutzer, die auf ständige Bonus-Aktionen verzichten und stattdessen ihre Wetten nach der Quotenstruktur auswählen, finden in Interwetten einen spezialisierten Anbieter.

Sportingbet

Sportingbet wird in Deutschland von der Sportingbet (Deutschland) Limited betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgeantrag vom 21. Dezember 2022. Der Anbieter nennt für Auszahlungen klare Fristen: eWallet-Auszahlungen, also auch Skrill, werden innerhalb von 8 Stunden bearbeitet, Debit- und Kreditkarte in 2 bis 4 Werktagen, Banküberweisung in 3 bis 5 Werktagen. Die Mindestauszahlung liegt bei 10 €, Bearbeitungsgebühren werden nicht erhoben. Einen Willkommensbonus bewirbt Sportingbet im Stand dieser Übersicht nicht. Sportingbet eignet sich für Anwender, bei denen eine schnelle Auszahlung der Wettgewinne Vorrang vor einem Bonusangebot hat.

Betway

Betway wird in Deutschland von der Betway Limited betrieben, Whitelist-Erlaubnis seit dem 9. März 2021, Folgeantrag vom 23. Dezember 2022. Die Mindesteinzahlung per Paysafecard liegt nach Anbieterangabe bei 5 €, die Mindestauszahlung bei 10 €; für Skrill gelten übliche 10 €. Die Auszahlung auf das MyPaysafe-Konto erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden – ein Wert, der für Skrill ähnlich schnell ausfallen dürfte, auch wenn der Anbieter das in der Hilfe nicht eigens beziffert. Betway ist eine Alternative für Nutzer, die das Paysafecard-Ökosystem in ihr Wettverhalten integrieren möchten.

LeoVegas

LeoVegas ist der jüngste Anbieter in der Tabelle: Die Whitelist-Erlaubnis für Leovegas.de besteht erst seit dem 21. Oktober 2024, getragen von der LVSports Limited. Dieselbe Gesellschaft hält seit dem 27. Februar 2023 eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele – ein Hinweis darauf, dass LeoVegas in Deutschland vor allem als Casino-Anbieter aufgebaut wurde und das Sportwettenangebot eine Ergänzung darstellt. Für Nutzer, die Sportwetten ergänzend zum Casino-Angebot unter einem gemeinsamen Konto wahrnehmen möchten, bietet LeoVegas eine passende Lösung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Wettanbieter mit deutscher Erlaubnis akzeptieren Skrill?

Die in dieser Übersicht gelisteten zehn Anbieter – Wettarena, ODDSET, AdmiralBet, Sportwetten.de, bwin, Tipico, Interwetten, Sportingbet, Betway und LeoVegas – besitzen eine Sportwetten-Erlaubnis der GGL und führen Skrill in ihrem Zahlungsportfolio. Welche davon Skrill auf der eigenen Zahlungsseite nennen, welche es als „weitere Methode“ führen und welche die Wallet nur für Bestandskunden freischalten, hängt vom Anbieter ab. Die Whitelist ist der Lackmustest: Wer dort nicht steht, hat in Deutschland keine Erlaubnis, und eine Skrill-Anbindung macht das nicht wett.

Welche Mindesteinzahlung gilt bei Skrill, und fallen beim Wettanbieter Gebühren an?

Die Mindesteinzahlung über Skrill liegt im Stand dieser Übersicht zwischen 10 € und 15 €. Winamax nennt 15 €, AdmiralBet 10 € (in Einzelfällen 5 € je nach Methode), die übrigen Anbieter 10 €. Auf der Seite der Wettanbieter fällt für Skrill-Einzahlungen in aller Regel keine Gebühr an – das gilt für die genannten lizenzierten Anbieter. Die Gebühr, die jeder Spieler einkalkulieren muss, ist die von Skrill selbst: 2,80 % bei der Auszahlung auf das Bankkonto, mindestens 3,50 €, und 4,49 % bei Währungsumrechnungen.

Welche Kosten entstehen bei Skrill selbst, etwa bei der Auszahlung aufs Bankkonto oder bei Währungsumrechnung?

Skill berechnet für die Auszahlung vom Skrill-Konto auf ein Bankkonto 2,80 % des Betrags, mindestens aber 3,50 €. Wer das Geld lieber auf dem Skrill-Konto lässt und es direkt beim nächsten Wettanbieter einzahlt, spart diese Gebühr. Bei Währungsumrechnungen fällt eine Gebühr von 4,49 % an – wer ein Euro-Konto führt und in Euro einzahlt, umgeht diesen Posten. Für Privatkunden entfällt die monatliche Servicegebühr von 5,00 €, sofern das Konto mindestens alle sechs Monate genutzt wird; wer das Konto seltener aktiviert, zahlt die Gebühr aus dem Guthaben.

Warum gilt die Erlaubnis für Sportwetten nicht für Casino, Slots und Poker, auch wenn Skrill dort ebenfalls angeboten wird?

Die Erlaubnis nach § 9a Abs. 1 Nr. 3 GlüStV ist eine Erlaubnis zur Veranstaltung und Vermittlung von Sportwetten. Sie deckt nicht die Veranstaltung von Online-Casinospielen, virtuellen Automatenspielen oder Online-Poker ab – für diese Segmente gelten andere Erlaubnistatbestände und andere Regeln, etwa das Verbot von Live-Casino, das Werbeverbot zwischen 6:00 und 21:00 Uhr für Slots und Online-Casino, und ein gesondertes Einzahlungslimit. Eine Sportwetten-Erlaubnis bedeutet also nicht, dass der Anbieter auf der gleichen Domain auch Slots anbieten darf; umgekehrt bedeutet eine Casinoerlaubnis nicht, dass auch Sportwetten im selben Konto laufen dürfen. Die Whitelist weist die Erlaubnis je nach Anbieter und je nach Domain getrennt aus. LeoVegas etwa hält eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele seit dem 27. Februar 2023 und für Sportwetten erst seit dem 21. Oktober 2024.

Wie funktioniert eine Wette mit Skrill, etwa auf den Super Bowl, und wie ergibt sich die Auszahlung?

Wer auf ein Ereignis wie den Super Bowl wetten will, zahlt zunächst vom Bankkonto auf das Skrill-Konto ein, dann vom Skrill-Konto auf das Wettkonto. Beim Anbieter wird der gewünschte Markt ausgewählt – beim Super Bowl typischerweise Siegerwette, Handicap oder Over/Under – und der Einsatz eingetragen. Im Gewinnfall ergibt sich der Auszahlungsbetrag aus Einsatz × Quote: Wer 50 € zu einer Quote von 1,90 setzt, erhält 95 € zurück, davon 45 € Gewinn. Bei Anbietern mit Quotenabschlag, etwa ODDSET (5 %) oder Interwetten (5,3 %), wird der Bruttogewinn um den Abschlag reduziert. Die Auszahlung läuft über Skrill zurück auf das Skrill-Konto und von dort per Banküberweisung auf das Girokonto – wobei die Skrill-Auszahlungsgebühr von 2,80 % (mindestens 3,50 €) anfällt.

Was bedeutet ein Angebot „ohne OASIS oder LUGAS“ mit Skrill, und welche Schutzfunktionen entfallen dort?

„Ohne OASIS“ bedeutet, dass der Anbieter nicht an die zentrale Spielsperrdatei angeschlossen ist – wer sich selbst oder von einem Anbieter sperren ließ, kann auf einem Offshore-Anbieter weiterspielen. „Ohne LUGAS“ bedeutet, dass weder die Limitdatei (1.000 €-Default) noch die Aktivitätsdatei (Parallel-Spielverbot) greifen, der Anbieter also keine Anbindung an die deutsche Aufsichtsarchitektur hat. Wer dort mit Skrill einzahlt, hat eine Wallet zwischen sich und der Plattform – und keinen Zugang zur Spielersperre, kein zentrales Einzahlungslimit, keine Aufsicht durch die GGL und keine deutsche Beschwerdestelle. Aus Sicht des Spielerschutzes fehlt auf solchen Plattformen jede Sicherung, die das deutsche Recht vorsieht; aus zivilrechtlicher Sicht haben deutsche Gerichte in mehreren Fällen die Rückzahlung verlorener Einsätze zugesprochen, und die Frage liegt seit dem 25. Juli 2024 (Az. I ZR 90/23) beim Europäischen Gerichtshof.

Inhalt erstellt vom Team «Wettanbieter mit Klarna»